Du merkst, dass es dir eigentlich zu viel ist.
Trotzdem sagst du zu.
Du hörst zu.
Du hilfst.
Du übernimmst Verantwortung.
Du möchtest niemanden enttäuschen.
Und irgendwann fragst du dich:
„Wann bin eigentlich ich dran?“
Vielleicht fällt es dir schwer, „Nein“ zu sagen.
Vielleicht hast du ein schlechtes Gewissen, wenn du etwas nur für dich möchtest. Oder du merkst erst spät, dass deine eigenen Grenzen längst überschritten sind.
Dabei geht es bei Selbstfürsorge nicht darum, nur noch das zu tun, worauf man Lust hat.
Es geht darum, die eigenen Bedürfnisse überhaupt wahrzunehmen und ihnen einen angemessenen Platz im eigenen Leben zu geben.
Wenn das über längere Zeit nicht gelingt, kann sich das auch körperlich und emotional bemerkbar machen: innere Unruhe, Erschöpfung, Gereiztheit, Gedankenkreisen oder Schlafprobleme können zunehmen.
Impuls der Woche
Beobachte dich in den nächsten Tagen einmal bei einer ganz einfachen Frage:
„Sage ich gerade „Ja“, obwohl ich eigentlich „Nein“ meine?“
Du musst darauf nicht sofort etwas verändern.
Nimm zunächst nur wahr, wann es passiert.
Und frage dich anschließend:
„Was würde ich entscheiden, wenn ich meine eigenen Bedürfnisse genauso ernst nehmen würde wie die der anderen?“
Manchmal beginnt Veränderung nicht mit einem großen Schritt.
Sondern damit, sich selbst wieder zuzuhören.
Wenn du dabei Unterstützung möchtest
In meiner Einzelbegleitung können wir gemeinsam anschauen, was hinter solchen Mustern steckt und was du verändern möchtest.
Dabei kann es um Abgrenzung und Selbstfürsorge gehen, aber auch um Stress, Ängste, Beziehungsthemen oder persönliche Krisen.
Du musst dabei nicht bereits genau wissen, was dein Problem ist oder wie die Lösung aussehen soll.
Ein Erstgespräch bietet zunächst Raum, deine Situation zu sortieren und gemeinsam zu schauen, welche Unterstützung für dich sinnvoll sein könnte.
Achtsam, strukturiert und in deinem Tempo.


